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Vorzeitiger Baubeginn: SH Netz bereitet Verlegung von 110.000-Volt-Erdkabeln nach Hardebek vor

Pressemitteilung -

Vorzeitiger Baubeginn: SH Netz bereitet Verlegung von 110.000-Volt-Erdkabeln nach Hardebek vor

Knickpflegearbeiten für Anschluss des geplanten Umspannwerks gestartet – Netzbetreiber investiert rund 33 Millionen Euro in Netzinfrastruktur.

Die Energiewende nimmt weiter an Fahrt auf. Für den Anschluss des geplanten Umspannwerks Hardebek (Kreis Segeberg) bereitet Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) die Verlegung von zwei 110-kV-Erdkabel-Systemen zwischen Bad Bramstedt und Hardebek vor. Zur Realisierung des rund 33 Millionen Euro teuren Vorhabens startet der Netzbetreiber nach Zustimmung der Genehmigungsbehörden in diesen Tagen mit den vorbereitenden Arbeiten entlang der rund zwölf Kilometer langen Bautrasse.

„Im Wesentlichen geht es um den Rückschnitt der Knicks und um Vergrämungsmaßahmen“, berichtet Marius Bruhn, Projektleiter des 110-kV-Erdkabelprojekts bei SH Netz. „Die Arbeiten müssen vor der Brutzeit Ende Februar abgeschlossen sein, damit wir zeitnah nach dem für Mitte 2025 erwarteten Planfeststellungsbeschluss mit der Kabelverlegung beginnen können.“ Die Grünpflege führt im Auftrag von SH Netz die Firma Sievers Garten- und Landschaftsbau aus. Ab Mai sollen außerdem provisorische Zuwegungen und Arbeitsflächen durch die Firma Wähler eingerichtet werden.

„Der vorgezogene Baubeginn hilft uns, Zeit zu gewinnen. Denn im Winter können wir nicht bauen“, sagt Peter Männel, Projektleiter für die Genehmigungsplanung des Erdkabelprojekts bei SH Netz, mit Blick auf die Schlechtwetterperiode im Winter 2023/24. „Daher freuen wir uns, dass wir bei diesem wichtigen Vorhaben mit den ersten Arbeiten beginnen dürfen.“ Die neuen Erdkabel dienen der weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit und der Netzstabilität in der Region Bad Bramstedt und Hardebek.

Das vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT geplante Umspannwerk auf 380-kV-Ebene entsteht auf einem rund 24 Hektar großen Areal in der Gemeinde Hardebek. Dieses wird nach Fertigstellung mit zwei Kabelsystemen an die 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Audorf/Süd - Hamburg/Nord, die sogenannte „Mittelachse“, angebunden. Außerdem sind hier die Anbindung von Offshore-Anlagen über Gleichstromkabel des so genannten NordOstLink und die Ansiedlung eines Batteriespeichers vorgesehen.

Am neuen Umspannwerk ist SH Netz mit eigenem Anlagenteil und der Anbindung von insgesamt sechs 110-kV-Kabelsystemen beteiligt. Die Inbetriebnahme der Erdkabel soll im Sommer 2027 erfolgen, parallel zur Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks. In der Genehmigungsplanung befinden sich neben dem Erdkabelprojekt aktuell jeweils zwei weitere 110-kV-Freileitungen – zum geplanten Umspannwerk Kellinghusen/Nord und zum Umspannwerk Brachenfeld.

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von rund 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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 Constanze Burkhardt

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