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Preisverleihung in München: (v.l.) Dr. Xiaohu Tao, Lisa Fritz, Lisa Hebenstreit (Geschäftsführerin Netztechnik bei SH Netz) und Alexander Kroggel. Foto: Marc-Steffen Unger
Preisverleihung in München: (v.l.) Dr. Xiaohu Tao, Lisa Fritz, Lisa Hebenstreit (Geschäftsführerin Netztechnik bei SH Netz) und Alexander Kroggel. Foto: Marc-Steffen Unger

Pressemitteilung -

SH Netz für innovative ALM-Technologie beim Deutschen Innovationspreis 2025 ausgezeichnet


Feierliche Preisverleihung im „Dampfdom“ in München: Verteilnetzbetreiber gehört zu den TOP 3 in der Kategorie „Großunternehmen“

Toller Erfolg für Schleswig-Holstein Netz (SH Netz): Mit der Entwicklung der innovativen Auslastungsmonitoring-Technologie (ALM) gehört der Verteilnetzbetreiber zu den TOP 3 in der Kategorie „Großunternehmen“ beim Deutschen Innovationspreis 2025. Die Urkunde nahmen Lisa Hebenstreit, Geschäftsführerin und Leiterin Netztechnik bei SH Netz, Dr. Xiaohu Tao, Leiter Prozessdatentechnik und Innovation, Alexander Kroggel, Projektleiter Innovationsprojekte im Bereich Systemtechnik, und Lisa Fritz vom Innovationsteam bei SH Netz gestern Abend bei der feierlichen Verleihung im voll besetzten „Dampfdom“ in München entgegen. Für den unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ausgelobten Deutschen Innovationspreis 2025 hatten sich mehr als 120 Unternehmen beworben.

„Wir freuen uns, dass wir durch die Nominierung bundesweit als Partner und Treiber der Energiewende wahrgenommen werden“, sagt Geschäftsführerin Lisa Hebenstreit. In Schleswig-Holstein seien die Herausforderungen besonders groß. In den nächsten Jahren wird sich die Erzeugungsleistung auf rund 30 Gigawatt (GW) fast verdreifachen. „Um das Stromnetz dafür fit zu machen, suchen wir nach innovativen Lösungen. Und das ist uns durch den Einsatz der ALM-Technologie gelungen.“

Das deutschlandweit einzigartige Auslastungsmonitoring von SH Netz erschließt bislang ungenutzte Reserven im Hochspannungsnetz. So wird auf einem mit ALM ausgerüsteten Teil des Stromnetzes eine bis zu 100 Prozent gesteigerte Übertragungskapazität für Erneuerbare Energien möglich, ohne die Netzstabilität oder die Versorgungssicherheit zu gefährden. Pro ALM-System können durchschnittlich 160 Megawatt (MW) an Wind- und Solarenergie zusätzlich übertragen werden, was dem Jahresbedarf von 100.000 Haushalten entspricht. „Gleichzeitig können wir durch den Einsatz von ALM die Kosten für alle Stromverbraucher senken. Durch den Einsatz von ALM reduzieren wir im Stromnetz die Abregelungen von Erneuerbare-Energien-Anlagen und somit die Kosten für die Abregelungen“, betont Lisa Hebenstreit. „Für die Energiewende ist das ein echter Meilenstein.“

Die innovative Technologie trägt außerdem dazu bei, CO2-Emissionen in der Energieerzeugung zu reduzieren. Durch die Steigerung des Anteils an Erneuerbaren Energien im Strommix unterstützt sie die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Wärmesektors mit Hilfe von E-Autos und Wärmepumpen. „Das macht ALM zu einer kostengünstigen und sozialverträglichen Alternative“, erklärt Dr. Xiaohu Tao, der mit seinem Team die Entwicklung bei SH Netz vorangetrieben hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass die ALM-Technologie in die bestehende Infrastruktur integriert werden kann. „Dadurch entfallen die hohen Kosten und der Ressourcenverbrauch, die beim alleinigen Neubau von Umspannwerken oder Freileitungen entstehen. Dies trägt positiv zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten bei“, unterstreicht Projektleiter Alexander Kroggel.

Der Deutsche Innovationspreis wurde zum 16. Mal von der WirtschaftsWoche sowie ihren Partnern Accenture und O2 Telefónica verliehen. Die Auszeichnung erhalten Start-ups, mittelständische Betriebe und Großunternehmen, die mit ihren Ideen nachhaltige und wegweisende Innovationen vorantreiben.

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von rund 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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Christine Hansen

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