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Schleswig-Holstein verbraucht im Januar und Februar mehr Erdgas als im Vorjahr

Pressemitteilung -

Schleswig-Holstein verbraucht im Januar und Februar mehr Erdgas als im Vorjahr

Im Vergleich zu den letzten sechs Jahren sinkt der Verbrauch um 768 GWh – ein Rückgang um rund zehn Prozent

Der Gasverbrauch in Schleswig-Holstein stieg im Winter 2024 an – zumindest im Vergleich zum Vorjahr. Im Januar dieses Jahres haben Endkunden und Unternehmen in Schleswig-Holstein rund 3.695 Gigawattstunden (GWh) Erdgas verbraucht – fast 600 GWh mehr als im Januar 2023 (3.100 GWh). Im Februar lag der Erdgasverbrauch mit 3.062 GWh nur unwesentlich über dem des Vorjahres von 2.936 GWh. Dies hat eine Analyse von SH Netz, dem größten Gasnetzbetreiber im Norden, ergeben.

Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2023 hingegen zeigt sich ein leichter Rückgang um rund 10,2 Prozent für beide Monate. So lag der Verbrauch im Januar 2024 etwa 6,3 Prozent bzw. 249 GWh unter dem Durchschnittswert des Januars 2018 – 2023. Beim Februar sind es 14,5 Prozent bzw. 519 GWH weniger. Die absolut eingesparte Menge von rund 768 GWh entspricht dem Jahresverbrauch von rund 38.400 kleineren Einfamilienhäusern mit einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas im Jahr.

Gasverbrauch 2024 im Vergleich der Vorjahre und im Verhältnis zu den Durchschnittstemperaturen im Land:

Gasverbrauch in SH 2024 verglichen zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2023:


Monat Ausspeisung in GWh
2018 - 2023
Ausspeisung in GWh
2024


Monat

Ausspeisung in GWh 2018 – 23

Ausspeisung in GWh 2024

Veränderung in GWh

Veränderung in %

Jan.

3.944

3.695

- 249

- 6,3

Febr.

3.581

3.062

- 519

- 14,5

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.


Die Schleswig-Holstein Netz AG

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie sämtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.


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Ove Struck

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Christine Hansen

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