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Pressemitteilung -

HanseWerk und ews treiben Digitalisierung der Wasserversorgung voran

Langfristige Partnerschaft ermöglicht digitale Fernauslesung von IoT-fähigen Wasserzählern über modernes LoRaWAN®-Funknetz.

Die HanseWerk-Gruppe und Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg GmbH & Co. KG (ews) haben zu Beginn des Jahres eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart, um die Digitalisierung der Wasserversorgung in der Region weiter voranzutreiben.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Einführung der Lösung „Wasserzähler Plus“, mit der die ca. 10.000 Hauswasserzähler künftig digital und automatisiert über das LoRaWAN®-Funknetz ausgelesen werden können. Dadurch entfällt die klassische manuelle Ablesung vor Ort. Die Zählerstände werden stattdessen regelmäßig über das Funknetz übertragen und zentral in einem Daten-Backend bereitgestellt.

Die neue Lösung bietet Wasserversorgern zahlreiche Vorteile. Neben der täglichen automatisierten Übermittlung der Zählerstände können auch Auffälligkeiten wie Leckagen, ungewöhnliche Verbrauchsmuster oder technische Störungen frühzeitig erkannt werden. Die neue Technik informiert aktiv und automatisch ohne manuellen Aufwand. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion und trägt zu einer effizienteren Betriebsführung bei.

Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wasserversorgung ergeben sich spürbare Entlastungen im Arbeitsalltag. Aufwendige Ablesetermine vor Ort werden reduziert und Prozesse rund um die Verbrauchserfassung können deutlich effizienter gestaltet werden.

Die Daten werden über das bestehende LoRaWAN®-Funknetz der HanseWerk- Gruppe übertragen, eine energieeffiziente und besonders zuverlässige Funktechnologie, die speziell für die Vernetzung von Sensoren und Messsystemen entwickelt wurde. Über ein digitales Portal erhalten die Verantwortlichen bei ews Zugriff auf ihre Messdaten und können diese eigenständig verwalten und auswerten.

„Mit der digitalen Fernauslesung unserer Wasserzähler gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer modernen und effizienten Wasserversorgung. Die Lösung ermöglicht uns, Verbrauchsdaten schneller und transparenter zu erfassen und unsere Prozesse weiter zu optimieren“, sagt Marco Voß, Geschäftsführer von ews.

Mit der Zusammenarbeit setzen beide Partner ein klares Zeichen für die Digitalisierung der kommunalen Infrastruktur. Ziel ist es, moderne Technologien gezielt einzusetzen, um Versorgungsprozesse effizienter, transparenter und zukunftsfähiger zu gestalten.

„Mit Wasserzähler Plus unterstützen wir kommunale Wasserversorger dabei, ihre Infrastruktur Schritt für Schritt zu digitalisieren. Gemeinsam mit der ews setzen wir auf eine zukunftsfähige Lösung, die den Arbeitsalltag erleichtert und gleichzeitig neue Möglichkeiten für ein modernes Netzmanagement schafft“, sagt Eike Hendrik Jahn, Teamleiter Vertrieb Allgemeine Netzdienstleistungen bei HanseWerk.

Die Partnerschaft zwischen HanseWerk und ews unterstreicht die Bedeutung regionaler Kooperationen bei der Weiterentwicklung der Energie- und Wasserinfrastruktur. Gemeinsam tragen beide Unternehmen dazu bei, innovative Lösungen in der Praxis umzusetzen und die kommunale Daseinsvorsorge nachhaltig zu stärken.

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Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.


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