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Pressemitteilung —

Intensive Suche nach der Ursache des Stromausfalls im Westen Schleswig-Holsteins

Beschädigtes Leiterseil an einem Strommast im Raum Itzehoe

Schleswig-Holstein Netz hat heute eine Task Force ins Leben gerufen, die intensiv nach der Ursache des großen Stromausfalls vom letzten Sonntag sucht. Im Rahmen der laufenden technischen Untersuchungen wurde ein beschädigtes Leiterseil im Raum Itzehoe festgestellt. Ob und in welchem Umfang diese Beschädigung für die aufgetretenen Netzstörungen und die gemeldeten Schäden ursächlich war, ist Gegenstand der weiteren Untersuchungen

Um weitere Klarheit zu schaffen, analysiert ein Spezialistenteam aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Netzführung und Netzberechnung derzeit rund 10.000 automatisiert von den Netzüberwachungssystemen erstellte Meldungen auf Unregelmäßigkeiten und Hinweise. Bis weitere Ergebnisse feststehen, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern. Es gibt derzeit keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden. Die defekte Leitung im Raum Itzehoe wurde zwischenzeitlich repariert und ist wieder in Betrieb.

Parallel zu der Ursachenanalyse haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zuständigen technischen Standorten bis in die Nacht hinein bei mehreren hundert Kunden Fehlermeldungen und Schäden an den Hausanlagen der betroffenen Kunden repariert oder beispielsweise Sicherungen in den Hausanschlussanlagen ausgetauscht. Außerdem wurde eine spezielle Arbeitsgruppe gebildet, die die technischen Standorte bei der Erfassung und Regulierung möglicher Schäden unterstützen soll. Kundinnen und Kunden, die von der Überspannung im Netz betroffen waren können sich mit Schadensmeldungen bei ihrem zuständigen Netzcenter melden. Dort wird ihr Anliegen geprüft. Eine Übersicht über alle Netzcenter und deren Zuständigkeitsbereiche ist zu finden unter: Ihr zuständiges Netz- oder Kundencenter


Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 31 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als bereits mehr als 120.000 Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen, hinzu kommen mehr als 50.000 Batteriespeicher. Bis 2030 investiert das Unternehmen rund 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau und die Effizienz des Stromnetzes. Damit wird es möglich, künftig noch mehr Energie aus Wind und Sonne in das Netz zu integrieren. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt mit intelligenten Ladelösungen die Elektrifizierung des Straßenverkehrs. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten wie beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

SH Netz hat seine Standorte auf regenerative und biogene Energieträger umgestellt sowie die Elektromobilität in ihrer mehrere hundert Fahrzeuge umfassenden Flotte ausgebaut. Darüber hinaus setzt das Unternehmen fortlaufend Maßnahmen zur Optimierung des Strom- und Gasnetzbetriebs um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

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